Auszug aus der aktuellen Gottesdienstordnung

„O heiliger Bonifatius !!“


Das längste Lied in unserem diözesanen
Gotteslob (877) ist das sog. „Bonifatiuslied“,
das ursprünglich mit 23 Strophen ausgestattet
war, aber immer noch mit heute 16 Strophen
mittels einer imposant barocken Melodie
und Textung als quasi Fuldische Nationalhymne
aufwartet. Gerade sein Ende mit
„O Glaubensvater, sieh die Not ..“ besitzt eine
sehr aktuelle Note hinsichtlich des Niedergangs
von christkatholischer Religiosität
und Moral in Region und Land. Sicher gab es
nie die „Goldenen Zeiten“, von der man, so
häufig rosarot malend, schwärmt. Aber
Glaubensmangel und –verlust gehen einher
mit einer nachhaltigen Verunsicherung unserer
Gesellschaft sowie einer Perspektivlosigkeit
und Verirrung von Kirchenvolk und Klerus!
Allein wie der Patron von Land und Bistum,
zum Denkmal geworden am Stadtschloss,
unverschämt das Missionskreuz in
den Himmel emporstreckt, lässt manchen
verschämt sich heute nur als Kirchensteuerzahler
verstehen. Wer ist da wirklich noch
der aneckende Glaubenszeuge, der zum
Martyrium bereite und die Saat der Frohen
Botschaft Christi gegen die Ungeister und
Despoten im Hier und Heute ausstreuende
Missionar? Feigheit und Anpassung waren
Bonifatius fremd. Die im Wind schwankende
Binse warf er seinen bischöflichen Kollegen
nicht nur einmal vor. Umfangreiche und völkerübergreifende
Aufbauarbeit gemäß den
Evangelischen Räten und Gelübden:
Keuschheit, Gehorsam und Armut waren
sein Programm. Dazu braucht es Mut und
Risikobereitschaft, aber auch eine Portion
Abenteuerlust: „Für uns die wir noch ringen
… bitt Gott ... o heil‘ger Bonifatius!“ et




Pfarrgemeinde St. Elisabeth Lehnerz

mit Dietershan und Bernhards


Steinauer Str. 4

36039 Fulda

 




Tel.: 0661-65270

Fax: 0661-69777

 
 


© Katholische Kirche Fulda Lehnerz

 

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