Auszug aus der aktuellen Gottesdienstorndung

„Der Ton macht die Musik!“

Auch für das normale Leben macht im übertragenen Sinn der Ton die Musik. Das Miteinander oder Gegeneinander wird durch die entsprechende Tonart und Lautstärke zum Ausdruck gebracht. Die Gefühlswelt in Dur unterscheidet sich grundlegend von der in Moll. Auch die dritte Tonart: Schmoll – ist gar nicht so selten in Aktions- und Reaktionsweisen zu finden.


Ob es neben den klassischen Melodien und Akkorden bei einer Zwölfton-Musik in der privaten oder öffentlichen Kommunikation dann zu atonalen Lautmalungen hinführt, hängt vielmals von der seelischen und funktionalen Befindlichkeit und Positionierung der eigenen Person oder Gruppe ab.


Deren Instrumentierung verrät über den Charakter und das Bewusstsein sehr viel: Ob da die weiche Gamba oder die fordernde Trompete zum Einsatz kommt, die Schalmei oder die Kesselpauke, die Harfe oder die Bass-Tuba. Ob immer alles gleich Forte zu intonieren ist, und wieviel Piano man zulässt. Interessant zu beobachten ist, ob man den ewigen Solisten vor sich hat; und ob in den jeweiligen Orchestern der Parteien, Initiativen und Clubs dann Symphonie oder Kakophonie vorherrscht.


In einer Gesellschaft der elektronischen Kommunikation mittels Twitter, SMS und Email ist es schwerer geworden, den richtigen Ton zu finden. Sprachkultur, Wir-Gefühl, Heimatverbundenheit, ja auch Freundlichkeit und Dankbarkeit, Ethos und Religion sind da Begriffe, die eigene Tonart einmal selbstkritisch zu hinterfragen und neu zu registrieren. Gerade auch der Gesichtsausdruck mit seinem Mienenspiel offenbart, ob wir als Christen wirklich Erlöste sind.                        et




Pfarrgemeinde St. Elisabeth Lehnerz

mit Dietershan und Bernhards


Steinauer Str. 4

36039 Fulda

 




Tel.: 0661-65270

Fax: 0661-69777

 
 


© Katholische Kirche Fulda Lehnerz

 

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