Auszug aus der aktuellen Gottesdienstordnung

Ganz im Zeichen der Gans!

In seinem Gedichtbüchlein: „Wo nimmt man jetzt das Lachen her?“ – entstanden in Nazi- und Kriegszeiten und erst erschienen in 1966 – schreibt der ermländische Priester Otto Miller + über den Gänsebraten: „In der Zeit der feuchten Winde,/ wenn der Sturm das Haus umlärmt / und der Ofen sanft und milde / uns den breiten Rücken wärmt ..: /Da erscheinet auf dem Tische,/ schön wie Venus aus dem Schaum,/ prangend prall in prächtger Frische / der gebratene Sehnsuchtstraum./ Auf dem sanften Pfarrgesichte / schimmert feucht der Freude Glanz,/ es versinkt die Weltgeschichte,/ und es dominiert die Gans!“ So viel zur kulinarischen Seite der groß gewachsenen Enten-Verwandtschaft, die in den Tagen von Sankt Martin und seiner Legende der Bischofsberufung sowie als Festtagsbraten zur Weihnacht ihre zahlreichen Kenner und Liebhaber besitzt. Ansonsten muss die Gans eher für Schimpfwörter und Beleidigungen herhalten, als dumme oder fette bezeichnet zu werden, was sie eigentlich nicht verdient hat. Denn auch die Römer erkannten schon in ihrer Gründungsphase: „7-5-3 – Rom kroch aus dem Ei!“, dass diese neugierigen Vögel mit dem langen Hals – lateinisch: anser genannt – mit ihrem lauten, fauchigen Schnattern und Schreien besser als Wachhunde vor dem nahenden Feind zu warnen wussten und so zum Einsatz als Wachtruppe auf dem römischen Kapitol kamen. Dieses Interesse an der Umwelt kann jeder erleben, wer sich einer Schar dieses Federviehs nähert und deren Kommunikationsfreude froh erfährt; ganz zu schweigen von ihren Daunen und Federn, die die Kissen füllen und im kalten Winter wärmen!    et

 
 




Pfarrgemeinde St. Elisabeth Lehnerz

mit Dietershan und Bernhards


Steinauer Str. 4

36039 Fulda

 




Tel.: 0661-65270

Fax: 0661-69777

 
 


© Katholische Kirche Fulda Lehnerz

 

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