Liebe Pfarreimitglieder

und Gottesdienstbesucher!

Anti-Corona-Hinweise zum Kirchbesuch

Der 1,5m-Abstand ist im Umkreis einzuhalten zu+in+aus der Kirche; Haushalte bzw. Familien können sich zusammensetzen. – Für die Dokumentation der Kontaktdaten liegen Listen und Formulare aus. – Bei infektiöser Erkran-kung: Kein Kirchbesuch! – Keine Ausleihe der gemeindlichen Gesangbücher wegen Infektionsgefahr. – Kein normaler Gemeindegesang möglich! – Masken-Pflicht auch am Sitzplatz!


PFARRBÜRO: Geschlossen vom 23.12.2020 - 03.01.2021!

Hinweis: Anmeldung zu den Weihnachtsmessen !
Wir bitten für die Weihnachtsgottesdienste, sich schriftlich, telefonisch oder per Email unter Angabe von Name, Adresse, Telefonnummer und Anzahl der Personen einer Hausgemeinschaft anzumelden . – Anmeldeschluss ist Freitag, 18.12.2020, 12.00 Uhr !!


 
 
 
Auszug aus der aktuellen Gottesdienstordnung

„Puer natus est!“

"Auszug aus der aktuellen Gottesdienstordnung "


„Ein Kind ist uns geschenkt!“ Wenn wir heuer Weihnachten feiern, dann werden uns die Corona bedingten Einschränkungen der Möglichkeiten an Bewegung, Versammlung und Äußerung das Wesentliche des Christfestes neu bewusst werden lassen: Gott ist in Jesus als Mensch erschienen; und zwar be-gegnet der Herr über Zeit und Ewigkeit als ein kleines Kind! Es ist das Wunder der Stillen Nacht:

 
 
Neues aus dem Kindergarten

"Nikolaus - Elternrbief"

Wir werden den Kindern die Zeit mit verschiedenen Angeboten wie Backen, Vorlesen, Basteln… „versüßen“. Wie jedes Jahr kommt der Hl. Nikolaus zu uns und damit er seine Gaben an die Kinder verteilen kann,
brauchen wir von Ihnen für jedes Kind einen (am Besten) gestrickten, mit Namen versehenen Strumpf. Der Hl. Nikolaus kommt am Fr. 04.12.2020 in die Kita. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche und schöne Adventszeit. Ihr Kita - Team

 
 
Kerzenschein im Advent

Rorate-Messen

Wir laden herzlich zu den Rorate-Messen in der nur mit Kerzen erleuchteten Kirche ein. An den Kircheingängen werden für die Messbesucher Stumpen-Kerzen in vor Wachstropfen schützenden Bechern bereitgehalten. Eine Spende ist erbeten.

 

Herzliche Einladung

in die Herz-Jesu-Kirche

09. Dezember, 19.00 Uhr


O-Antiphonen sind liturgische Rufe vom Ende ersten Jahrtausends. Es sind drängende, jeweils mi „O“ eingeleitete Anrufungen, die in einen fehlenden Komm-Ruf münden. Sie haben ihren Platz in der 4. Adventwoche, es sind Rufe voll messianischer Erwartung, und sich auch Jesus Christus beziehen. Es sind prägende Texte aus dem Alten Testament und bilden das spirituelle Fundament des Advents.

 
 

zur Andacht in die St. Elisabeth Kirche

organisiert von der kfd - Lehnerz

" Es werde Licht "

Einladung zu einer Andacht im Advent


Leider muss in diesem Jahr die Adventsfeier im Pfarrzentrum mit gemeinsamen Kaffeetrinken ausfallen. Wir treffen uns statt dessen in der Kirche zu einer gemeinsamen
Adventsandacht zum Thema „Es werde Licht“.


Donnerstag, 10. Dezember 2020, 17.00 Uhr


Ihre Kfd Lehnerz

 
+++ Messe bestellen? Persönlich im Pfarrbüro oder mittels Formularen, die in unseren Kirchen ausliegen! +++

Für Zuhause ...

Impulse und Gedankenanstöße:

Spurensuche im Advent 2020

Der heilige Abend, Krippenspiel online
Der heilige Abend, Krippenspiel online
 
 
 

St. Anna-Kirche in Dietershan

Familiengottesdienst

Am 22.11. fand unser letzter Familiengottesdienst im Jahr 2020 in Dietershan statt. Aufgrund der Corona-Lage haben wir uns dazu entschlossen einen etwas anderen Gottesdienst zu gestalten. Alle Fürbitten und Anspiele wurden im Vorfeld von den Jugendlichen Coronakonform aufgenommen und am Sonntag per Video eingespielt, quasi Familiengottesdienst 2.0. Die Links zu den Videos finden Sie hier auf der Website. Die Songgruppe selbst war auch gesundheitsbedingt zu einem Duett zusammengeschrumpft, doch hat diese mit modernen und neuen Liedern die gesamte Kirchengemeinde hellauf begeistert. Für ihre super Unterstützung trotz widriger Umstände dieses Jahr möchten wir uns hiermit nochmals ganz herzlich bedanken. Im Anschluss des Gottesdienstes der unter dem Motto Licht und Hoffnung stand hat sich der Pfarrgemeinderat ein kleines GiveAway (Mitbringsel) überlegt welches die Thematik nochmals aufgreift, lassen Sie sich überraschen. Der Pfarrgemeinderat hat eine große Anzahl gebastelt die zum Abholen während der Adventszeit in die Kirche einladen soll. Bitte bedienen Sie sich.

 
 
„Ein Kind ist uns geschenkt!“ Wenn wir heu-er Weihnachten feiern, dann werden uns die Corona bedingten Einschränkungen der Mög-lichkeiten an Bewegung, Versammlung und Äußerung das Wesentliche des Christfestes neu bewusst werden lassen: Gott ist in Je-sus als Mensch erschienen; und zwar be-gegnet der Herr über Zeit und Ewigkeit als ein kleines Kind! Es ist das Wunder der Stil-len Nacht: Die Wahrheit des Gottes Abra-hams, Isaaks und Jakobs erfüllt sich in der Wehr-, Fassungs- und Machtlosigkeit des Neugeborenen, der um die Liebe und Zunei-gung seiner Besucher und Betrachter ringt: „Und wäre Christus tausendmal in Bethle-hem geboren und nicht in dir, du bliebest ewiglich verloren!“ – meditiert der 1653 zum Katholizismus konvertierte Arzt, Lyriker und Priester Johannes Scheffler alias „Angelus Silesius“ in einem seiner frommen Gedichte und Lieder (*25.12.1624 – 1677 in Breslau). Weihnachten darf uns nicht kalt und unbe-teiligt lassen. In unserer aktuellen Ausnah-mesituation ist bei der existenziellen Suche nach dem Lebenssinn der Besuch an der Weihnachtskrippe mit der Erkenntnis ver-bunden, dass sich je einfacher, natürlicher, unmittelbarer und persönlicher unsere An-schauung von Welt und Menschsein dar-stellt, wir uns der grundlegenden Wahrheit unserer Lebensgeschichte am meisten nä-hern. Und darum dürfen die Erzählung von der Geburt Christi, die alten Lieder der Weihnacht und auch die Geschenke auf dem Gabentisch nicht fehlen, um von der Liebe Gottes zu uns Menschen zu künden. et
 
Bei heftigen Herbststürmen oder sommerlichen Hagelschlägen kann es schon einmal dazu kommen, dass ganze Dachflächen in Mitleidenschaft gezogen werden: Da sind dann „Dächer abgedeckt“, Dachziegel eingeschlagen oder losgerissen oder anderes zu beklagen. Solche Dachschäden werden zum Glück über Versicherungen gegenfinanziert. Doch bis Dachdecker, Spengler und Zimmerer ihr Werk der Reparatur getan haben, liegen oft die Nerven der Hauseigentümer und Bewohner blank. Wie wichtig es ist, „ein gutes Dach über dem Kopf zu haben“, wird jedem erst bei dem Verlust desselben bewusst.
 
Bei dem Neubau von Sankt Peter in Rom, der kolossalsten Kirche der Christenheit, hat, in der Folge auf die Architekten Michelangelo Buonarotti mit dem Kuppelbau und Carlo Maderno mit dem Langhaus, Pietro Bernini mit seinen viergliedrigen Kolonnaden den Akzent für den Petersplatz gesetzt. Dort, wo sich 200.000 Menschen versammeln können, sind diese umgeben von einer großen Schar von Heiligen mit ihrer spezifischen Lebensgeschichte und Vorbildfunktion. Diese 144 Figuren sind in den letzten Jahren auf Veranlassung des bereits „Santo-Subito“ Papstes Johannes Pauls II. (1978 – 2005) ergänzt worden in den noch bisher zahlreich leeren Nischen der Außen-Fassaden von San Pietro in Vaticano durch monumentale Statuen zeitgenössischer Glaubenszeugen, Männer und Frauen der jüngeren Kirchengeschichte, die als Märtyrer oder Bekenner in allen Kon-tinenten der Welt ihr Christsein mit Wort und Tat zum Ausdruck gebracht haben.
 
Es ist Jesus selbst, der mit seiner bildhaften Verkündigung der Frohen Botschaft von der Herrschaft Gottes, den Vergleich von sich und seiner Jüngerschaft zur Frucht des Weines herstellt: „Ich bin der wahre Weinstock, ihr seid die Reben!“ (Joh 15) Dabei geht es nicht nur um das Wachstum, sondern auch um die tiefe Verwurzelung (bis 30 Meter!); um die organische Zusammengehörigkeit der Pflanze; um ihre reiche Frucht im Bild der Trauben und um deren Kelterung zur Gewinnung und Reifung des Weines. Dessen erste Verkostung gibt endgültig Auskunft über dessen Qualität gemessen in Alkoholgrad, Zuckergehalt, Säure und Aromastoffen der jeweiligen Weinsorten und ihrer Lagen. Grundlegend für die Güte der bei der Wein-ernte eingebrachten Frucht sind äußerlicher Natur: Gab es zur rechten Zeit genügend Re-gen? Hat wärmender Sonnenschein die Trauben verwöhnt? Hat vor und zur Erntezeit trockenes Klima vorgeherrscht, so dass keine Fäulnis zu befürchten ist? Hat der „Sturm“ im Weinfass sich rechtzeitig gelegt, und eine natürliche Gärung den Traubensaft zum alkoholhaltigen Wein geklärt? „Ich will, dass ihr Frucht bringt, und dass eure Frucht bleibt!“ – mahnt bei seinen Abschiedsreden im Abendmahlsaal Jesus seine Jünger und über sie uns Christen alle, bevor er sein Vermächtnis im Zeichen des Weines zum Gedächtnis feiert: „Das ist mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden!“ In den Wochen der Wein-Ernte wird der Gedanke des Gebetes zur Gabenbereitung deutlich, dass wir es mit der Frucht des Weinstocks und der menschlichen Arbeit zu tun haben, damit der Kelch des Heils zur Quelle ewEs ist Jesus selbst, der mit seiner bildhaften Verkündigung der Frohen Botschaft von der Herrschaft Gottes, den Vergleich von sich und seiner Jüngerschaft zur Frucht des Weines herstellt: „Ich bin der wahre Weinstock, ihr seid die Reben!“ (Joh 15) Dabei geht es nicht nur um das Wachstum, sondern auch um die tiefe Verwurzelung (bis 30 Meter!); um die organische Zusammengehörigkeit der Pflanze; um ihre reiche Frucht im Bild der Trauben und um deren Kelterung zur Gewinnung und Reifung des Weines. Dessen erste Verkostung gibt endgültig Auskunft über dessen Qualität gemessen in Alkoholgrad, Zuckergehalt, Säure und Aromastoffen der jeweiligen Weinsorten und ihrer Lagen. Grundlegend für die Güte der bei der Wein-ernte eingebrachten Frucht sind äußerlicher Natur: Gab es zur rechten Zeit genügend Re-gen? Hat wärmender Sonnenschein die Trauben verwöhnt? Hat vor und zur Erntezeit trockenes Klima vorgeherrscht, so dass keine Fäulnis zu befürchten ist? Hat der „Sturm“ im Weinfass sich rechtzeitig gelegt, und eine natürliche Gärung den Traubensaft zum alkoholhaltigen Wein geklärt? „Ich will, dass ihr Frucht bringt, und dass eure Frucht bleibt!“ – mahnt bei seinen Abschiedsreden im Abendmahlsaal Jesus seine Jünger und über sie uns Christen alle, bevor er sein Vermächtnis im Zeichen des Weines zum Gedächtnis feiert: „Das ist mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden!“ In den Wochen der Wein-Ernte wird der Gedanke des Gebetes zur Gabenbereitung deutlich, dass wir es mit der Frucht des Weinstocks und der menschlichen Arbeit zu tun haben, damit der Kelch des Heils zur Quelle ewiger Freude wird! iger Freude wird!
 
- ist eine beherrschende Vokabel in Corona-Zeiten geworden und heißt konkret, sich 1,50 Meter vom anderen entfernt zu halten. Diese sprichwörtlich gesunde Distanz zu wahren, ist auch bei anderen Lebenslagen und Verhaltensweisen nötig: Im Straßenver-kehr nicht zu nah aufzufahren und den Bremsweg einhalten zu können; die Vertrau-lichkeit am Bankschalter für den Kunden, der vor einem bedient wird, herzustellen; die „Vorsicht vor dem bissigen Hund“ zu prakti-zieren u.a. mehr, lässt ungesunde Nähe ge-fährlich und riskant erscheinen. Im mentalen und psychischen Sinn ist der Mindestab-stand zu begreifen als notwendige Diskreti-on gegenüber Personen und Sachverhalten, wo „Reden Silber und Schweigen Gold“ dar-stellt. Die Verschwiegenheit in wichtigen Ge-schäften und Plänen lässt Abstand nehmen von einer kontraproduktiven Publizität und Zurschaustellung. Auch für die seelische Ge-sundheit ist solcher Abstand so wichtig: Dass man nicht alles 100%-ig nimmt und die Gelassenheit des „Weniger ist Mehr“ im Ig-natianischen Geist der Indifferenz übt! Dass Total-Identifizierung selten gut getan hat, und man den Vergleich nicht scheut! Dass ein gesundes Schamgefühl einer Beziehung und Partnerschaft eher hilft als eine zu frühe und ungehemmte Intimität! – Solche Einsicht ist natürlich nicht mit nur 1,50 Meter vonei-nander Wegbleiben getan. Gerade auch beim christlichen Gebot der Nächsten-Liebe bedarf es der inneren und geistigen Distanz, um Kontrollverlust und Oberflächlichkeit zu ver-meiden oder sich nicht aus der persönlichen Betroffenheit und Aktivität zu verabschie-den: Entscheidend für die Produktivität und Solidarität jedes einzelnen! et
 
„An Peter und Paul, da wird dem Korn die Wurzel faul!“ Mit ausgerechnet dem Abster-ben und damit dem Ende von Vitalität be-ginnt auf den Äckern und in den Gärten bei den Pflanzen der Prozess des Reifens und Fruchttragens. Die Getreidefelder erstrahlen in Sonnengelb. Die Hülsenfrüchte präsentie-ren sich prall. Kraut, Rüben und Bohnen wetteifern um ihre runde Frucht. Obst und Beeren lassen Bäume und Sträucher schwer tragen. Die sommerliche Zeit der Ernte bricht an und verlangt von Landwirten, Winzern und Gärtnern viel Zeit und Mühe. Gerade in diesem Corona-Jahr wird uns Menschen einmal wieder bewusst, dass solches Reifen nicht selbstverständlich ist. Es braucht nicht nur die klimatischen, atmosphärischen und organisatorischen Bedingungen, damit keine Schädigung im Ertrag eintritt. Es bedarf der Einsicht, dass diese unsere konkrete Le-benswelt mit ihren Organismen und Abläu-fen ein riesiges Mysterium einer Schöp-fungswelt darstellt, die durch virale Infektio-nen und unnatürliche Störungen sehr schnell aus dem Lot geraten kann. Was für die Agrarwirtschaft gilt, das gilt auch für den Kosmos persönlicher und ge-sellschaftlicher Wirklichkeit. Wie sieht es mit dem Reifen in den verschiedenen Lebens-phasen und Generationen aus?! Wird und ist jemand fruchtbar in seiner ganz konkreten Lebens- und Arbeitswelt? Oder entwickelt er sich zunehmend zum Störfaktor gegenüber seinen Mitmenschen? Ist da jemand ein Gut-bürger oder Wutbürger – als Querulant und Denunziant?! Reif für die Ernte werden, bedeutet aber auch einzusehen, dass das Vorwärts des Gemeinwohls nur durch ein Rückwärts des eigenen Ich gelingt! et
 
Gerade in südlichen Ländern erkennt der Besucher einer Ortschaft nicht nur an der Schönheit, sondern gerade auch an der Größe eines Gotteshauses, wie wichtig den Einwohnern ihre Kirche ist. In Corona-Zeiten ist ein solch geweitetes Volumen an Fläche und Höhe des Raumes von Segen, um den Regelabstand von 1,5m einhalten und so als Gemeinde die Heilige Liturgie feiern zu können. Dabei wird den Menschen und Christen, die dort daheim sind, sehr deutlich, dass sie hier ihre Wohn- und Arbeitswelt haben und zugleich noch mehr ihr religiöses Zuhause mit der Kirche vor Ort besitzen. Dass sie mit ihrem Pastor und Seelsorger Gottesdienst in diesem von ihnen errichteten und gestalteten Sakralraum feiern und die einzelnen Lebensstationen zelebrieren kön-nen, ist für die Definition von Identität und Lebensgefühl von nachhaltiger Bedeutung. Der Rückzug der Kirche vor Ort ist daher unbedingt zu verhindern. Gerade in der aktuellen Erfahrung von Fragen, Sorgen, Stimmun-gen und Bewertungen von existenzieller Natur, steht die junge Generation mit ihren Perspektiven und Anliegen vor dem Horizont einer neuen Epoche, die die der Moderne des Größer, Weiter, Mehr und Schneller ablöst und angesichts der zukünftigen Restriktionen wieder nach mehr Spiritualität ruft. Die Rückkehr zu einer Mentalität, als Menschen alles im Griff zu haben, wird für ein sinner-fülltes Leben, keine Option darstellen. In dieser Stunde der Kirche vor Ort entschei-den sich auch Geistliche Berufungen, um sich von Christus an die Hand nehmen zu lassen und sich dem göttlichen Geist zu öffnen. Den Anspruch der Erlösung von Sünde und Tod zum eigenen Lebensmotiv zu ma-chen und für die Menschen da zu sein, ist echte Christusnachfolge! et
 
Der Flugverkehr ist in Corona-Zeiten, was die Passagiertransfers angeht, auf 1% des noch vor einem Vierteljahr üblichen Kontingents abgesunken, so dass man den vereinzelt am Himmel kreuzenden Flugzeugen wieder nachblickt und sich neugierig nach deren Start- und Zielorten fragt. Deren Flugroute zu planen, zu berechnen und frei zu geben, ist ein kompliziertes Geschäft zwischen dem Tower-Personal an den Flughäfen, den Radarstationen der verschiedenen Nationen und Regionen und den Piloten der Flugzeuge selbst. Da sind spezifisch Wetterbedingungen, Position, Höhe, Geschwindigkeit, Flugzeit, Kerosinverbrauch, voraussichtliche Ankunft und Wartung am Zielort sowie vieles andere mehr zu berücksichtigen und kontrolliert umzusetzen. Die Flugroute ist in diesen Krisenzeiten ein nachhaltiges Symbol der Verantwortlichen in Staat, Wirtschaft, Gesellschaft, Gesundheitswesen und auch Kirche, wo man oftmals nicht genau weiß, wohin die Reise geht, und wo man alles daran setzt, den Absturz zu verhindern. Da wird das Miteinander der verschiedenen Administrationen und Institutionen wichtiger; deren intensive Kommunikation ist entscheidend für die Flugdaten, um die anvertrauten Passagiere sicher landen zu können. Für uns Christen bedeutet dieses Unterfangen auch eine sog. „Communicatio in sacris“, ein Austausch mittels der Sakramente. Denn wir sollten nie außer Acht lassen, dass wir Menschen – bei allen Erfolgen und Nöten, bei aller Freud und allem Leid – eine ewige Berufung haben und unser eigentliches Ziel himmelweit ist. Darauf unser seelisches Radar einzurichten, ist in diesen schwierigen Zeiten ein Kompass, der uns aus einer Welt der Angst befreit. et
 
Die weltweite Ohnmacht gegenüber der Corona-Pandemie führt zu nachhaltigen Eingriffen in die Freiheitsrechte der Menschen. Das Fehlen von Impfstoffen zur Prävention und von Medikamenten zur Heilung hat die allgemeine Auffassung menschlicher Überlegenheit und Hoheit über die Geschicke und Wege dieser Welt entlarvt. Den Politikern und Sachverständigen sind nur noch die Mittel der Restriktion, der Einschränkung von Bewegung und Kontakt geblieben. Damit geht einher die Aufhebung der Grundwerte und Menschenrechte einer demokratischen Verfassung. Interessant ist hier zu beobachten, was geschlossen wird und was offen bleibt: Die Konsumtempel sind begehbar. Der Gottesdienstraum wird geschlossen. Was da an kommerziellen und kapitalistischen Motiven und Interessen zu Tage tritt, offenbart gleichermaßen eine weitgehende atheistische Grundstruktur unserer modernen Gesellschaft. Selbst Kirchenleitungen verhindern mit dem Hinweis auf das Gebot der Nächstenliebe öffentliche Gottesdienste; des Heiligen Benedikt Weisung "Operi Deo nil praeponendum! – Dem Lob Gottes ist nichts vorzuziehen!“ scheint vergessen und damit das Gebot der Liebe zu Gott. Wo bleibt das Vertrauen des wahrhaft Gottgläubigen, wie es sich im Psalm 91 manifestiert: „Wer im Schutz des Höchsten wohnt ..“?! Freiheit der Religion ist nicht nur eine negative Definition, deren Ausübung nicht zu behindern; sie ist – ähnlich wie Presse-, Versammlungs-, Meinungsfreiheit – eine positive Aktion, die so notwendig ist, wie der Mensch das Wasser zum Leben braucht. Die gläubige Inspiration, das Atmen der Seele, funktioniert genauso nicht medial, sondern nur real! et
„Puer natus est!“
„Ein Kind ist uns geschenkt!“ Wenn wir heu-er Weihnachten feiern, dann werden uns die Corona bedingten Einschränkungen der Mög-lichkeiten an Bewegung, Versammlung und Äußerung das Wesentliche des Christfestes neu bewusst werden lassen: Gott ist in Je-sus als Mensch erschienen; und zwar be-gegnet der Herr über Zeit und Ewigkeit als ein kleines Kind! Es ist das Wunder der Stil-len Nacht: Die Wahrheit des Gottes Abra-hams, Isaaks und Jakobs erfüllt sich in der Wehr-, Fassungs- und Machtlosigkeit des Neugeborenen, der um die Liebe und Zunei-gung seiner Besucher und Betrachter ringt: „Und wäre Christus tausendmal in Bethle-hem geboren und nicht in dir, du bliebest ewiglich verloren!“ – meditiert der 1653 zum Katholizismus konvertierte Arzt, Lyriker und Priester Johannes Scheffler alias „Angelus Silesius“ in einem seiner frommen Gedichte und Lieder (*25.12.1624 – 1677 in Breslau). Weihnachten darf uns nicht kalt und unbe-teiligt lassen. In unserer aktuellen Ausnah-mesituation ist bei der existenziellen Suche nach dem Lebenssinn der Besuch an der Weihnachtskrippe mit der Erkenntnis ver-bunden, dass sich je einfacher, natürlicher, unmittelbarer und persönlicher unsere An-schauung von Welt und Menschsein dar-stellt, wir uns der grundlegenden Wahrheit unserer Lebensgeschichte am meisten nä-hern. Und darum dürfen die Erzählung von der Geburt Christi, die alten Lieder der Weihnacht und auch die Geschenke auf dem Gabentisch nicht fehlen, um von der Liebe Gottes zu uns Menschen zu künden. et
1
" Dachschaden "
Bei heftigen Herbststürmen oder sommerlichen Hagelschlägen kann es schon einmal dazu kommen, dass ganze Dachflächen in Mitleidenschaft gezogen werden: Da sind dann „Dächer abgedeckt“, Dachziegel eingeschlagen oder losgerissen oder anderes zu beklagen. Solche Dachschäden werden zum Glück über Versicherungen gegenfinanziert. Doch bis Dachdecker, Spengler und Zimmerer ihr Werk der Reparatur getan haben, liegen oft die Nerven der Hauseigentümer und Bewohner blank. Wie wichtig es ist, „ein gutes Dach über dem Kopf zu haben“, wird jedem erst bei dem Verlust desselben bewusst.
2
Allerheiligen
Bei dem Neubau von Sankt Peter in Rom, der kolossalsten Kirche der Christenheit, hat, in der Folge auf die Architekten Michelangelo Buonarotti mit dem Kuppelbau und Carlo Maderno mit dem Langhaus, Pietro Bernini mit seinen viergliedrigen Kolonnaden den Akzent für den Petersplatz gesetzt. Dort, wo sich 200.000 Menschen versammeln können, sind diese umgeben von einer großen Schar von Heiligen mit ihrer spezifischen Lebensgeschichte und Vorbildfunktion. Diese 144 Figuren sind in den letzten Jahren auf Veranlassung des bereits „Santo-Subito“ Papstes Johannes Pauls II. (1978 – 2005) ergänzt worden in den noch bisher zahlreich leeren Nischen der Außen-Fassaden von San Pietro in Vaticano durch monumentale Statuen zeitgenössischer Glaubenszeugen, Männer und Frauen der jüngeren Kirchengeschichte, die als Märtyrer oder Bekenner in allen Kon-tinenten der Welt ihr Christsein mit Wort und Tat zum Ausdruck gebracht haben.
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Zeit der Wein-Ernte !
Es ist Jesus selbst, der mit seiner bildhaften Verkündigung der Frohen Botschaft von der Herrschaft Gottes, den Vergleich von sich und seiner Jüngerschaft zur Frucht des Weines herstellt: „Ich bin der wahre Weinstock, ihr seid die Reben!“ (Joh 15) Dabei geht es nicht nur um das Wachstum, sondern auch um die tiefe Verwurzelung (bis 30 Meter!); um die organische Zusammengehörigkeit der Pflanze; um ihre reiche Frucht im Bild der Trauben und um deren Kelterung zur Gewinnung und Reifung des Weines. Dessen erste Verkostung gibt endgültig Auskunft über dessen Qualität gemessen in Alkoholgrad, Zuckergehalt, Säure und Aromastoffen der jeweiligen Weinsorten und ihrer Lagen. Grundlegend für die Güte der bei der Wein-ernte eingebrachten Frucht sind äußerlicher Natur: Gab es zur rechten Zeit genügend Re-gen? Hat wärmender Sonnenschein die Trauben verwöhnt? Hat vor und zur Erntezeit trockenes Klima vorgeherrscht, so dass keine Fäulnis zu befürchten ist? Hat der „Sturm“ im Weinfass sich rechtzeitig gelegt, und eine natürliche Gärung den Traubensaft zum alkoholhaltigen Wein geklärt? „Ich will, dass ihr Frucht bringt, und dass eure Frucht bleibt!“ – mahnt bei seinen Abschiedsreden im Abendmahlsaal Jesus seine Jünger und über sie uns Christen alle, bevor er sein Vermächtnis im Zeichen des Weines zum Gedächtnis feiert: „Das ist mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden!“ In den Wochen der Wein-Ernte wird der Gedanke des Gebetes zur Gabenbereitung deutlich, dass wir es mit der Frucht des Weinstocks und der menschlichen Arbeit zu tun haben, damit der Kelch des Heils zur Quelle ewEs ist Jesus selbst, der mit seiner bildhaften Verkündigung der Frohen Botschaft von der Herrschaft Gottes, den Vergleich von sich und seiner Jüngerschaft zur Frucht des Weines herstellt: „Ich bin der wahre Weinstock, ihr seid die Reben!“ (Joh 15) Dabei geht es nicht nur um das Wachstum, sondern auch um die tiefe Verwurzelung (bis 30 Meter!); um die organische Zusammengehörigkeit der Pflanze; um ihre reiche Frucht im Bild der Trauben und um deren Kelterung zur Gewinnung und Reifung des Weines. Dessen erste Verkostung gibt endgültig Auskunft über dessen Qualität gemessen in Alkoholgrad, Zuckergehalt, Säure und Aromastoffen der jeweiligen Weinsorten und ihrer Lagen. Grundlegend für die Güte der bei der Wein-ernte eingebrachten Frucht sind äußerlicher Natur: Gab es zur rechten Zeit genügend Re-gen? Hat wärmender Sonnenschein die Trauben verwöhnt? Hat vor und zur Erntezeit trockenes Klima vorgeherrscht, so dass keine Fäulnis zu befürchten ist? Hat der „Sturm“ im Weinfass sich rechtzeitig gelegt, und eine natürliche Gärung den Traubensaft zum alkoholhaltigen Wein geklärt? „Ich will, dass ihr Frucht bringt, und dass eure Frucht bleibt!“ – mahnt bei seinen Abschiedsreden im Abendmahlsaal Jesus seine Jünger und über sie uns Christen alle, bevor er sein Vermächtnis im Zeichen des Weines zum Gedächtnis feiert: „Das ist mein Blut, das für euch und für alle vergossen wird zur Vergebung der Sünden!“ In den Wochen der Wein-Ernte wird der Gedanke des Gebetes zur Gabenbereitung deutlich, dass wir es mit der Frucht des Weinstocks und der menschlichen Arbeit zu tun haben, damit der Kelch des Heils zur Quelle ewiger Freude wird! iger Freude wird!
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Mindestabstand
- ist eine beherrschende Vokabel in Corona-Zeiten geworden und heißt konkret, sich 1,50 Meter vom anderen entfernt zu halten. Diese sprichwörtlich gesunde Distanz zu wahren, ist auch bei anderen Lebenslagen und Verhaltensweisen nötig: Im Straßenver-kehr nicht zu nah aufzufahren und den Bremsweg einhalten zu können; die Vertrau-lichkeit am Bankschalter für den Kunden, der vor einem bedient wird, herzustellen; die „Vorsicht vor dem bissigen Hund“ zu prakti-zieren u.a. mehr, lässt ungesunde Nähe ge-fährlich und riskant erscheinen. Im mentalen und psychischen Sinn ist der Mindestab-stand zu begreifen als notwendige Diskreti-on gegenüber Personen und Sachverhalten, wo „Reden Silber und Schweigen Gold“ dar-stellt. Die Verschwiegenheit in wichtigen Ge-schäften und Plänen lässt Abstand nehmen von einer kontraproduktiven Publizität und Zurschaustellung. Auch für die seelische Ge-sundheit ist solcher Abstand so wichtig: Dass man nicht alles 100%-ig nimmt und die Gelassenheit des „Weniger ist Mehr“ im Ig-natianischen Geist der Indifferenz übt! Dass Total-Identifizierung selten gut getan hat, und man den Vergleich nicht scheut! Dass ein gesundes Schamgefühl einer Beziehung und Partnerschaft eher hilft als eine zu frühe und ungehemmte Intimität! – Solche Einsicht ist natürlich nicht mit nur 1,50 Meter vonei-nander Wegbleiben getan. Gerade auch beim christlichen Gebot der Nächsten-Liebe bedarf es der inneren und geistigen Distanz, um Kontrollverlust und Oberflächlichkeit zu ver-meiden oder sich nicht aus der persönlichen Betroffenheit und Aktivität zu verabschie-den: Entscheidend für die Produktivität und Solidarität jedes einzelnen! et
5
"Reif für die Ernte"
„An Peter und Paul, da wird dem Korn die Wurzel faul!“ Mit ausgerechnet dem Abster-ben und damit dem Ende von Vitalität be-ginnt auf den Äckern und in den Gärten bei den Pflanzen der Prozess des Reifens und Fruchttragens. Die Getreidefelder erstrahlen in Sonnengelb. Die Hülsenfrüchte präsentie-ren sich prall. Kraut, Rüben und Bohnen wetteifern um ihre runde Frucht. Obst und Beeren lassen Bäume und Sträucher schwer tragen. Die sommerliche Zeit der Ernte bricht an und verlangt von Landwirten, Winzern und Gärtnern viel Zeit und Mühe. Gerade in diesem Corona-Jahr wird uns Menschen einmal wieder bewusst, dass solches Reifen nicht selbstverständlich ist. Es braucht nicht nur die klimatischen, atmosphärischen und organisatorischen Bedingungen, damit keine Schädigung im Ertrag eintritt. Es bedarf der Einsicht, dass diese unsere konkrete Le-benswelt mit ihren Organismen und Abläu-fen ein riesiges Mysterium einer Schöp-fungswelt darstellt, die durch virale Infektio-nen und unnatürliche Störungen sehr schnell aus dem Lot geraten kann. Was für die Agrarwirtschaft gilt, das gilt auch für den Kosmos persönlicher und ge-sellschaftlicher Wirklichkeit. Wie sieht es mit dem Reifen in den verschiedenen Lebens-phasen und Generationen aus?! Wird und ist jemand fruchtbar in seiner ganz konkreten Lebens- und Arbeitswelt? Oder entwickelt er sich zunehmend zum Störfaktor gegenüber seinen Mitmenschen? Ist da jemand ein Gut-bürger oder Wutbürger – als Querulant und Denunziant?! Reif für die Ernte werden, bedeutet aber auch einzusehen, dass das Vorwärts des Gemeinwohls nur durch ein Rückwärts des eigenen Ich gelingt! et
6
Kirche im Dorf lassen
Gerade in südlichen Ländern erkennt der Besucher einer Ortschaft nicht nur an der Schönheit, sondern gerade auch an der Größe eines Gotteshauses, wie wichtig den Einwohnern ihre Kirche ist. In Corona-Zeiten ist ein solch geweitetes Volumen an Fläche und Höhe des Raumes von Segen, um den Regelabstand von 1,5m einhalten und so als Gemeinde die Heilige Liturgie feiern zu können. Dabei wird den Menschen und Christen, die dort daheim sind, sehr deutlich, dass sie hier ihre Wohn- und Arbeitswelt haben und zugleich noch mehr ihr religiöses Zuhause mit der Kirche vor Ort besitzen. Dass sie mit ihrem Pastor und Seelsorger Gottesdienst in diesem von ihnen errichteten und gestalteten Sakralraum feiern und die einzelnen Lebensstationen zelebrieren kön-nen, ist für die Definition von Identität und Lebensgefühl von nachhaltiger Bedeutung. Der Rückzug der Kirche vor Ort ist daher unbedingt zu verhindern. Gerade in der aktuellen Erfahrung von Fragen, Sorgen, Stimmun-gen und Bewertungen von existenzieller Natur, steht die junge Generation mit ihren Perspektiven und Anliegen vor dem Horizont einer neuen Epoche, die die der Moderne des Größer, Weiter, Mehr und Schneller ablöst und angesichts der zukünftigen Restriktionen wieder nach mehr Spiritualität ruft. Die Rückkehr zu einer Mentalität, als Menschen alles im Griff zu haben, wird für ein sinner-fülltes Leben, keine Option darstellen. In dieser Stunde der Kirche vor Ort entschei-den sich auch Geistliche Berufungen, um sich von Christus an die Hand nehmen zu lassen und sich dem göttlichen Geist zu öffnen. Den Anspruch der Erlösung von Sünde und Tod zum eigenen Lebensmotiv zu ma-chen und für die Menschen da zu sein, ist echte Christusnachfolge! et
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Flugroute
Der Flugverkehr ist in Corona-Zeiten, was die Passagiertransfers angeht, auf 1% des noch vor einem Vierteljahr üblichen Kontingents abgesunken, so dass man den vereinzelt am Himmel kreuzenden Flugzeugen wieder nachblickt und sich neugierig nach deren Start- und Zielorten fragt. Deren Flugroute zu planen, zu berechnen und frei zu geben, ist ein kompliziertes Geschäft zwischen dem Tower-Personal an den Flughäfen, den Radarstationen der verschiedenen Nationen und Regionen und den Piloten der Flugzeuge selbst. Da sind spezifisch Wetterbedingungen, Position, Höhe, Geschwindigkeit, Flugzeit, Kerosinverbrauch, voraussichtliche Ankunft und Wartung am Zielort sowie vieles andere mehr zu berücksichtigen und kontrolliert umzusetzen. Die Flugroute ist in diesen Krisenzeiten ein nachhaltiges Symbol der Verantwortlichen in Staat, Wirtschaft, Gesellschaft, Gesundheitswesen und auch Kirche, wo man oftmals nicht genau weiß, wohin die Reise geht, und wo man alles daran setzt, den Absturz zu verhindern. Da wird das Miteinander der verschiedenen Administrationen und Institutionen wichtiger; deren intensive Kommunikation ist entscheidend für die Flugdaten, um die anvertrauten Passagiere sicher landen zu können. Für uns Christen bedeutet dieses Unterfangen auch eine sog. „Communicatio in sacris“, ein Austausch mittels der Sakramente. Denn wir sollten nie außer Acht lassen, dass wir Menschen – bei allen Erfolgen und Nöten, bei aller Freud und allem Leid – eine ewige Berufung haben und unser eigentliches Ziel himmelweit ist. Darauf unser seelisches Radar einzurichten, ist in diesen schwierigen Zeiten ein Kompass, der uns aus einer Welt der Angst befreit. et
8
Religionsfreiheit
Die weltweite Ohnmacht gegenüber der Corona-Pandemie führt zu nachhaltigen Eingriffen in die Freiheitsrechte der Menschen. Das Fehlen von Impfstoffen zur Prävention und von Medikamenten zur Heilung hat die allgemeine Auffassung menschlicher Überlegenheit und Hoheit über die Geschicke und Wege dieser Welt entlarvt. Den Politikern und Sachverständigen sind nur noch die Mittel der Restriktion, der Einschränkung von Bewegung und Kontakt geblieben. Damit geht einher die Aufhebung der Grundwerte und Menschenrechte einer demokratischen Verfassung. Interessant ist hier zu beobachten, was geschlossen wird und was offen bleibt: Die Konsumtempel sind begehbar. Der Gottesdienstraum wird geschlossen. Was da an kommerziellen und kapitalistischen Motiven und Interessen zu Tage tritt, offenbart gleichermaßen eine weitgehende atheistische Grundstruktur unserer modernen Gesellschaft. Selbst Kirchenleitungen verhindern mit dem Hinweis auf das Gebot der Nächstenliebe öffentliche Gottesdienste; des Heiligen Benedikt Weisung "Operi Deo nil praeponendum! – Dem Lob Gottes ist nichts vorzuziehen!“ scheint vergessen und damit das Gebot der Liebe zu Gott. Wo bleibt das Vertrauen des wahrhaft Gottgläubigen, wie es sich im Psalm 91 manifestiert: „Wer im Schutz des Höchsten wohnt ..“?! Freiheit der Religion ist nicht nur eine negative Definition, deren Ausübung nicht zu behindern; sie ist – ähnlich wie Presse-, Versammlungs-, Meinungsfreiheit – eine positive Aktion, die so notwendig ist, wie der Mensch das Wasser zum Leben braucht. Die gläubige Inspiration, das Atmen der Seele, funktioniert genauso nicht medial, sondern nur real! et
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20–C+M+B–21

Infos zum Ablauf

Sternsinger Aktion

Wegen Corona ist das klassische Dreikönig-Singen heuer nicht möglich. Aber in unserer Pfarrei werden am Silvester-Nachmittag ein Sternträger und Assistenz den diesmal, so sinnenträchtig wie nie, Haussegen an die Haustüren schreiben und ein Spenden-Couvert übermitteln; die darin eingelegten Spenden bitten wir am Neujahrs-Nachmittag in unseren Kirchen uns zukommen zu lassen. So können wir das tragische Jahr 2020 hinter uns bringen, um mit A. 2021 D. in eine neue, gesunde Zeit zu gehen!


Kindermissionswerk

 
 
 




Pfarrgemeinde St. Elisabeth Lehnerz

mit Dietershan und Bernhards


Steinauer Str. 4

36039 Fulda

 




Tel.: 0661-65270

Fax: 0661-69777

 
 


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